Deshalb arbeiten wir so, wie wir es T U N



Ja, auch wenn die aktuelle Berichterstattung vermuten lässt, das Bauern einfach nur die Giftspritze anhängen und sich keine Gedanken über Bewirtschaftung ihrer Flächen machen - wir tun es trotzdem und viele andere auch. 

Wir lieben unser Land, unsere Umwelt und das, was wir tun. Und wir trauen uns durchaus zu, beurteilen zu können, ob das, was wir machen, richtig oder falsch ist. 

Denn die Quittung kommt  - garantiert! Nur die Zeiträume zur Korrektur sind länger und die Anbaubedingungen, das Wetter, etc. sind  im Folgejahr garantiert auch wieder anders. 

Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen, sei Resistenzen, Überproduktion durch Investitionszwang, die gesellschaftliche Entfremdung von der Landwirtschaft, Verständnisprobleme aufgrund von Entfremdung der Naturkreisläufe oder Wirtschaftszwänge, oder oder oder. 


Und ja, auch wenn  die konv. Landwirtschaft im Moment oft als Grund allen Übels dargestellt wird, 

  • sind wir uns in unserem Betrieb (u.i.u.B.) der Verantwortung bewusst und diskutieren immer wieder darüber, welche Verfahrensweise jetzt wirklich am sinnvollsten ist. 
  • sind wir uns u.i.u.B. bewusst, dass wir nur eine Erde haben 
  • räumen wir den Müll der Mitmenschen, welche diesen auf unseren Feldern entsorgen, weg
  • arbeiten wir auch dann, wenn andere Urlaub machen, weil die Natur unseren Urlaubsantrag manchmal ignoriert
  • um all das zu tun brauchen wir eine Menge Fachwissen. Es ist eben nicht nur einfach damit getran, ein bisschen Traktor fahren.

Das alles befreit uns nicht aus der Verantwortung, ständig nach besseren Lösungen zu suchen. Dieser Verantwortung stellen wir uns Jahr um Jahr. Trotzdem sollte es erlaubt sein, die Frage zu stellen, warum immer weniger Menschen bereit sind, ihr Gemüse im eigenen Garten anzubauen oder sich in Stadt-Gärten zu engagieren und so die Sicherheit zu haben, das was da wächst habe ich im Griff. Das Thema ist wirklich komplex und sollte permanent sachlich und fachlich richtig diskutiert werden. Dann kann es, m.E.  auch einen Konsens geben. 




Warum bewirtschaften wir die Flächen immer noch konventionell - ist Bio nicht viel besser?

Unsere Meinung dazu? 

Wir haben im Jahr 2015 die ersten Bio-Flächen angemeldet. Pro und Contra können wir erst in ein paar Jahren fundiert beantworten. Aus unserer jetzigen Sicht haben beide Wirtschaftsweisen ihre Vor- und Nachteile. 


Mehr über diese Entwicklungen erfahren Sie sicher kurzfristig in unserem Blog.